Bitte helft uns 1000 € zu gewinnen!


Die Ing-DiBa hat auch dieses Jahr wieder den Wettbewerb „Du und Dein Verein“ und es gibt 1000 € zu gewinnen!

Das ist Geld, welches wir dringend für die Kastration von Streunern oder für Kastrationsbeihilfen brauchen können.

Bitte helft uns bitte diese 1000 € zu gewinnen – es geht auch ganz schnell, ist einfach und kostet Euch nichts!

Einfach dem Link unten folgen, die Handynummer eingeben, den Code, der per SMS zugesandt wird, eingeben und schon habt Ihr uns geholfen.

Wir haben bereits 2 x bei „Du und Dein Verein“ mitgemacht und können aus Erfahrung sagen, dass Ihr danach keinen Spam o.ä. zugeschickt bekommt. Ing-DiBa verspricht auch, dass die Daten nur für den Wettbewerb genutzt und danach gelöscht werden.

Also, ran an die Handys oder auch Tablets mit SimKarte, das alte Handy mit Prepaidkarte unten in der Schublade nochmal aufladen, Freunde, Bekannte, Verwandte und Arbeitskollegen anhauen und auf Facebook teilen.

Vielen Dank im Namen der Miezen.

Hier könnt Ihr abstimmen

Das schwarze Findelbaby

Update 14.10., abends:

Midnight hatte zwei sehr harte Stunden… mit starker Atemnot, blassen Schleimhäuten und Untertemperatur. Ich konnte nichts weiter tun, als ihn warm zu halten und zu versuchen, die aufgestaute Luft aus seinem Bauch zu massieren.

Man lernt von jedem Pflegi etwas und ich bin dankbar, dass ich vor drei Jahren lernen konnte, wie man Gase und Kot aus einem Kitten massiert.

Aber dann kam ein furchtbarer Schreckmoment. Midnight begann zu husten, krümmte sich schreiend vor Schmerzen und ich dachte, er würde mich nun verlassen… Was gibt es schöneres, als wenn ein Kitten dann – in einem solchen Moment – rülpst, pupst, auf meine Hose pinkelt, miept, schnurrt, erleichtert seufzt und nach Futter brüllt?

Das Bild entstand genau nach dieser Episode – Midnight wartet darauf, dass ich endlich Futter rüber wachsen lasse, nachdem er den ganzen Tag kein Interesse an fressen hatte und ich ihm Glukoselösung auf das Zahnfleisch schmierte, damit er nicht unterzuckert.

Viel darf der Kleine noch nicht fressen. Nur ein paar Teelöffel alle paar Stunden, damit er sich nicht wieder verschluckt. Das klappt auch ganz gut, auch wenn er nicht damit einverstanden ist, dass er nicht die ganze Schüssel leer futtern darf. Aber sein Bäuchlein sollte nicht zu voll werden, denn ein voller Magen macht ihm das Atmen schwerer.

Mignight atmet immer noch schwer. Er hustet und ist schnell erschöpft.

Er ist noch über den Berg und aus trauriger Erfahrung weiß ich, wie schnell so ein kleiner Wurm kippen kann.

Ich danke allen, die die Daumen für ihn drücken…


Update 14.10.:

Midnight kämpft um sein Leben. Gestern habe ich noch gewitzelt, er soll die Nase aus dem Futter halten. Heute morgen fand ich ihn schwer atmend in seinem Playpen. Er hat tatsächlich Futter inhaliert und nun eine schwere Lungenentzündung. Außerdem hat er durch seine Atemprobleme viel Luft geschluckt, sein Magen ist voll damit – was die Atmung zusätzlich erschwert.

Er hat nun ein starkes Antibiotikum bekommen und ein Medikament, was die Luft im Magen auflösen soll.

Viel mehr können wir nicht für ihn tun. Jetzt hilft nur noch hoffen, dass er genügend Kraft hat zu kämpfen, bis das Antibiotikum hoffentlich anschlägt. Ich halte ihn in meinen Armen und versuche alles, um ihm Erleichterung zu verschaffen.

Seine Chancen stehen wirklich schlecht…


Update 13.10.:

Klein Midnight ist ein echtes Futtertalent! Es dauerte keine zwei Minuten und er ist auch nur dreimal durch den Napf getratscht und schon hatte er kapiert, dass da was Leckeres drin ist.

Nun muss er nur noch verstehen, dass „Futter inhalieren“ nicht wörtlich gemeint ist und man besser die Nase aus dem Futter hält.

  


Der kleine Midnight wächst und gedeiht…

  


Der kleine Mann wurde in Bedburg-Kaster am Blumenladen Schlechtriem gefunden. Wir bitten alle, die auf diesen Wegen hinter den Gärten z.B. Gassi gehen, die Augen offen zu halten!

Irgendwo muss es noch eine Mutterkatze oder Geschwister geben. Wir haben die Gegend bereits mehrfach abgesucht, konnten aber nichts finden.

Der kleine Mann, den wir Midnight getauft haben, wird nun mehrmals täglich mit der Flasche gefüttert und gegen seinen Durchfall behandelt.


Seit dem 05.10. haben wir ein kleines schwarzes Findelbaby aufgenommen. Es braucht noch das Fläschchen. Das kleine Katerchen macht sich gut, trinkt mittlerweile fein – hat aber leider etwas Durchfall.

Die Suche nach Mama und Geschwistern war bisher leider ergebnislos. Aber dieser kleine Kerl ist gerettet und im Trockenen und Warmen…

     

 

Nugget – eine Streunerin brauchte dringend eine Schwanzamputation

Die arme Nugget, wie wir sie getauft haben, hatte viel Glück im Unglück…

Wir wurden um Hilfe für dieses arme Tier ersucht.

Nugget hatte eine Verletzung am Schwanz und die Dame, die sie und einen weiteren Streuner füttert, bemerkte, dass die Wunde nicht heilte, der Schwanz immer schlimmer und infizierter aussah. Außerdem glaubte sie, dass der Schwanz immer kürzer wurde…

Unser Sondereinsatzkommando – bestehend aus Helen und Sarah – machte sich so schnell es ging auf den Weg, um Nugget einzufangen.

GsD ging sie auch zügig in die Falle und Dr. Severins machte am selben Abend noch eine Not-OP.

  

Wir können nicht mal erahnen, was die arme Maus durchgemacht haben muss. Was für Schmerzen muss sie gehabt haben und ihr hohes Fieber spricht dafür, dass sie kurz vor einer Blutvergiftung stand. Nugget wäre elendig unter Schmerzen, alleine draußen in der Kälte und im Regen, eingegangen.

Vielen Dank an dieser Stelle an die Dame, dass sie nicht weggeschaut sondern Hilfe für Nugget gesucht hat.

Nugget ist nun auf einer unserer Pflegestellen untergebracht, wo sie mit Antibiotika, Schmerzmitteln und gutem Futter versorgt wird, bis sie wieder ganz gesund ist. Wir sind selbstverständlich froh, dass wir der armen Nugget helfen konnten… jedoch hat ihre OP ein ganz schönes Loch in unsere Vereinskasse gerissen. Und es werden auch noch eine paar Termine zur Kontrolle der Wundheilung nötig sein, bis wir Nugget wieder in die Freiheit entlassen können.

Bitte helft uns mit den angefallenen OP-Kosten, damit wir auch zukünftig Streunern wie Nugget helfen können.

Wir haben über den Rechnungsbetrag eine Betterplace-Sammlung erstellt:

Betterplace

Aber natürlich könnt Ihr auch z.B. via PayPal spenden: spenden@koelner-katzen.de

Vielen herzlichen Dank im Namen von Nugget!

Und wenn man denkt es geht nichts mehr…

 

Update Kitten Recyclingfirma: die kleine Rose: 07.10.2017:

Der kleinen Rose geht es immer besser. Hier spielt sie zum ersten Mal in ihrem Leben mit einer Feder… sie hat auch nun einen neuen Freund bekommen: den kleinen schwarzen Blacky aus Köln-Poll.

  


Update Kitten Recyclingfirma: 08.09.2017

Mit tiefer Trauer im Herzen muss ich Euch leider erzählen, dass der kleine Schnupfenkater gestern abend von uns gegangen ist.

Alles sah so gut aus… er und seine Schwester fraßen gut, nahmen brav ihre Medikamente, sie sprachen gut auf die Behandlung an… ich dachte, sie seien über den Berg.

Eigentlich wollte ich Euch diese Woche bitten, den Beiden endlich Namen zu geben.

Gestern Abend fing unser kleiner Mann auf einmal an zu krampfen. Sarah ist sofort mit uns in die Tierklinik gefahren. Noch auf dem Weg krampfte der Kleine weiter.

Leider konnten alle behandelbaren Ursachen ausgeschlossen werden. Also blieben nur FIP, FeLV, Hirnhautentzündung und ähnlich unbehandelbare Ursachen übrig. Also entschlossen wir uns, dem Kleinen weiteres Leid zu ersparen. Weitere Untersuchungen hätten sein Leid nur verlängert und die Prognose sah sehr sehr schlecht aus.

Ich bin froh, dass ich bei ihm sein konnte. Ich liebte ihn und kraulte seine kleinen Öhrchen, was er so liebte. Er ist dann ganz friedlich eingeschlafen.

Ich bin unsäglich traurig, aber es tröstet mich, dass er nicht draußen, alleine in der Kälte, auf der Müllkippe, auf der er aufgelesen wurde, gehen musste. Ich bin froh, dass er mit einem vollen Bäuchlein, im Warmen und umgeben von Liebe gehen durfte.

Aber es macht mich sehr, sehr traurig, dass ich ihn namenlos beerdigen musste. Dass er nie das Glück hatte,  in eine liebende Familie adoptiert zu werden.

Bitte kastriert Eure Katzen! Dieser kleine Mann stammt von Hauskatzen ab, die von ihren Besitzern nicht kastriert wurden… Der Kleine musste leiden, weil manche Menschen nicht die Verantwortung für ihre Katzen übernehmen wollten!

Und seine Schwester ist nun alleine und trauert…


Update Kitten Recyclingfirma: 28.08.2017

Man sitzt hundemüde da, um den beiden wilden Schnupfenbabies ihre Medikamente zu geben und wünscht sich nur noch, ins Bett gehen zu können.

Die beiden Kleinen fauchen mich immer noch an, sie beißen immer noch in die Spritze, mit der sie ihr Antibiotikum bekommen.

Aber noch einige Minuten kraulen… und dann kommt dieser spezielle Moment! Das kleine Katerchen seufzt ganz tief, während ich ihm die Öhrchen kraule, sein kleiner Körper fängt an zu vibrieren… und plötzlich höre ich ein lautes, wunderschönes Schnurren!

Sein Schwesterchen ist noch nicht ganz so weit… sie vibriert auch schon, aber noch ohne Ton. Aber immerhin entspannt sie sich nun auf meinem Schoß!

Danke, Kleiner. Heute Nacht hast du mir gezeigt, warum es sich lohnt, noch einige Minuten länger wach zu bleiben. Noch ein paar Minuten länger zu kraulen. Warum ich Pflegestelle bin.

  

 

Update Kitten Recyclingfirma: 16.08.2017

Nach der letzten Behandlung am Abend… Das komische Zeug in den Augen ist kein Eiter sondern Salbe.

  

 

Update Kitten Recyclingfirma: 15.08.2017

Sie haben immer noch Fieber, haben Durchfall, haben immer noch große Angst und würden am liebsten vor einem wegrennen.

Aber sie lassen sich gut behandeln, sie fressen gut und benutzen fast immer das Klöchen.

Ich habe ihnen heute ein paar Dosen hills a/d gekauft (hoch kalorisches Päppelfutter), damit sie schnell an Gewicht zulegen. Sie sind nur Haut und Knochen.

Das Auge von dem Mädchen ist am schlimmsten, und ich bin mir sicher, dass es nicht mehr zu retten ist. Aber ihr linkes Auge werden wir wohl retten können.

Das rechte Auge des Katerchens ist nicht ganz so schlimm… die Zeit wird zeigen, was zu retten ist. Er hat dafür den schlimmeren schnupfen und bekommt schlechter Luft als sein Schwesterchen.

Die Kleinen können alle gedrückte Daumen brauchen – sie sind noch nicht über den Berg…


… kommt von irgendwo ein schrecklich krankes Kitten daher.

Oder auch sieben kranke Kitten.

In den letzten Tagen und heute sind wir geradezu mit kranken Kitten überflutet worden.

Insgesamt fünf verschnupfte Kitten wurden uns letzte Woche von einer tierlieben Dame aus Poll gebracht.
Verängstigt, verschnupft, mit verklebten Augen, Fieber… das Tigerchen hat es am schlimmsten erwischt… er hat vielleicht auch noch eine leichte Form von Ataxie.

      

Zur Zeit fangen und kastrieren wir auch mit Unterstützung von Aktion Kitty und dem Helenhof Hürth an einer großen Recyclingfirma in Kerpen Sindorf.
Und auch da… kranke Kitten… wo man nur hin schaut.
Eins wurde letzte Woche gefangen und ist ebenfalls in Behandlung.
Man denkt, man hat nun viel Elend gesehen und dann kommt die Nachricht…

Dass unsere liebe Kea, als sie eine Falle aufstellen wollte, einen Blick in eins der Futterhäuschen warf und dort zwei kleine, sehr elend aussehende Kitten fand.
Da hilft nur zu verhindern, dass die Kleinen abhauen, beherzt zugreifen…auch wenn die Kleinen sich wehren, beißen, kratzen…

Ja – und dann? Dann stand Kea da.
Beide Hände voll mit Kitten, einen Überlauf vor sich… aber wie kriegt man das Ding jetzt auf, wenn man keine Hand frei hat (neben Go-Go Gadget Armen wünscht man sich auch direkt noch ein paar zusätzliche Hände)?

Kea ist aber GsD sehr akrobatisch, hat es irgendwie geschafft den Fallschieber vom Überlauf zu öffnen und die Kleinen hinein zu schieben.

Puh! Gesichert!

    

Und wie die Untersuchung bei der Tierärztin ergab – puh….HOFFENTLICH gerettet!

Die zwei sind wirklich sehr, sehr krank.
Hohes Fieber, ihre Lungen klingen nicht gut, beide werden vermutlich ihr rechtes Auge verlieren…
Aber jetzt müssen sie erst mal behandelt werden und zu Kräften kommen.
Sie sind so winzig, so krank und in einem so schlechtem Zustand, dass die Tierärztin nicht sicher ist, ob sie es schaffen.

Aber unsere Pflegestelle tut alles was sie kann.
Augensalbe, Antibiotika, Inhalationen, Schmerzmittel/Fiebersenker, was fürs Immunsystem, Lysin gegen den Herpes und natürlich viel Futter und Liebe.
Und das mehrmals täglich.

Und natürlich etliche Tierarztbesuche um zu sehen, ob man z.B. die Medikation umstellen muss und natürlich auch, damit der Tierarzt kontrollieren kann, wie es den Kleinen geht.

Vielleicht möchtet Ihr uns mit den Tierarztkosten für die Kleinen unterstützen?

Wir haben für die Kleinen eine Sammlung auf Betterplace eingerichtet:
http://www.gut-fuer-koeln-und-bonn.de/projects/39039

Spenden könnt Ihr natürlich auch per PayPal: spenden@koelner-katzen.de

Oder per Überweisung:
Kölner Katzenschutz-Initiative e.V.
KontoNr.: 1011402615
BLZ: 37050198
Sparkasse Köln-Bonn

IBAN: DE28 3705 0198 1011 4026 15
BIC: COLSDE33XXX

Und natürlich hilft auch teilen!

Vielen herzlichen Dank für Eure Unterstützung!

Die drei armen Findelbabies

Update: 26.09.2017

Jenny, Oliver und Tito geht es einfach nur prima! Sie wachsen und gedeihen. Ca. Mitte Oktober sind sie bereit, ins neue Heim zu ziehen.

  

  

  

  


Update: 24.08.2017

Die Kleinen haben gelernt, prima aus der Flasche zu trinken und hier und da schon richtiges Futter zu fressen.

Von Links: Jenny, Oliver und Tito

     


Update: 19.08.2017

Unsere kleinen Findelkinder haben sehr schnell gelernt, dass die Flasche gar nicht böse ist, sondern die Milch daraus sogar lecker schmeckt – und mit vollem Bäuchlein fühlt man sich auch gleich viel wohler!

Passend dazu werden ihre flauschigen Bäuche immer dicker und sie nehmen gut zu. Wenn sie nicht gerade ins Milchkoma fallen und zuckersüß aussehen während sie schlafen – genießen sie jede Kuscheleinheit … schnurrend und quiekend.

 


Mal wieder ist ein Hund der Retter in der Not für Katzenbabies!

Dem tollen Hund unserer Vereinsärztin ist es zu verdanken, dass diese drei Kitten nicht als Mahlzeit von Fuchs oder Marder geendet sind – oder elend verhungert wären!

Beim Spaziergang mit seinem Frauchen in einem Waldgebiet hat er sie gefunden.

Es deutet alles darauf hin, dass sie dort ausgesetzt wurden, da sie auf einem Stuhlkissen in einem Bananenkarton lagen. Sie wurden ausgesetzt, um sie dort sterben zu lassen!

Unsere Tierärztin nahm sofort Kontakt zu uns auf, ob wir die drei kleinen Babies aufnehmen könnten! Die Babies kamen über Nacht erst mal auf eine Pflegestelle, um zu sehen wie ihr Zustand ist und ob sie schon fressen.

Sie sind gesund, haben nur ein paar Flöhe und sind wohl genährt. Außerdem ist klar, sie sind noch zu jung, als dass sie eigenständig fressen können; sie benötigen noch die Flasche. Da unsere Sarah schon einige Erfahrungen mit Flaschenkindern sammeln konnte, bleiben sie erst einmal bei ihr, bis sie an selbständiges Fressen gewöhnt sind. Sie müssen immer wieder ausmassiert werden, um Pipi und Kacka zu machen.

Wir werden in Kerpen – dort wurden sie gefunden – Anzeige erstatten. Dort besteht außerdem Kastrationspflicht. Es ist schlimm, an die arme Mama zu denken, die nun verzweifelt ihre Babies sucht.

     

 

Happy End für drei Menschen und zwei Katzen

Wir wurden von einer besorgten Katzenbesitzerin angerufen, mit der Bitte, ihr bei der Suche nach einem neuen Zuhause für ihre beiden Miezen zu helfen.

Ihre Lebensumstände hatten sich geändert, so dass sie sich schweren Herzens von Bonnie und Baloo trennen musste. Sie sorgte dafür, dass die beiden Freigänger so lange wie möglich in ihrem alten Zuhause sehr gut versorgt werden, aber die Zeit drängte und mit 13 und 16 Jahren stehen Katzen leider nicht an erster Stelle in der Vermittlungsliste.

Dann schickte der Himmel den Anruf eines Seniorenpaars aus Kerpen, das gerne zwei Katzen aufnehmen wollte. Wir besuchten das Paar in seinem schönen, ruhig gelegenen Haus und erzählten von Bonnie und Baloo. Selbstverständlich muss die Verantwortung für Tiere nochmal gut überlegt werden, aber die beiden Katzen gingen dem herzlichen Paar nicht aus dem Kopf. Ein paar Tage später war alles für den Einzug von Bonnie und Baloo geplant und der Weihnachtsurlaub abgesagt.

Also brachte Frau N.  die zwei in ihr neues Zuhause nach Kerpen, denn sie wollte gerne sehen, wo sie nun leben und die neuen Dosenöffner kennen lernen. Zwei Katzen stiefelten neugierig aus ihren Transportboxen… Kater Baloo genoss erstmal alle Streicheleinheiten, die ihm die versammelte Runde bieten konnte, während Katze Bonnie mutig das neue Zuhause erkundete.  Man unterhielt sich noch lange, währen Baloo und Bonnie sich schon fast zu Hause fühlten.

Tolle Kissenspende

Heute wurden wir mit einer großen Kissenspende überrascht! Matilda hat als Testperson Probeliegen gemacht.

Ihr Urteil: Herrlich bequem und kuschelig!

Über die riesigen Kissen werden sich Straßenhunde aus dem Ausland freuen!

Tinka – nach zwei Jahren endlich wieder zu Hause

Sogar der Kölner Stadt Anzeiger berichtete: Seit Juli 2015 vermisst – Katze Tinka ist nach zwei Jahren wieder Zuhause in Köln-Nippes

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Eine tierliebe Dame – sie meldete uns in diesem Jahr bereits zwei entlaufene Kater! – bemerkte eine Katze, die seit einiger Zeit in einer Schrebergartenanlage herumlief. Da die Katze zuerst aber nur unregelmäßig auftauchte, vermutete sie, dass sie in einem der umliegenden Häuser wohnen würde.

Als die Katze dann jedoch immer zutraulicher wurde und sofort angelaufen kam, wenn die Familie zu ihrem Schrebergarten ging, informierte die Dame uns.

Glücklicherweise war die Katze inzwischen so verschmust, dass ich mit dem Chiplesegerät nahe genug an sie heran kam – und siehe da, Tinka war gechipt. Sofort wurde bei TASSO angerufen – Tinka war im Juli 2015!! als vermisst gemeldet worden. Die Besitzerin wurde informiert, und schon wenige Minuten später rief sie an. Sie war gerade mit ihrer Familie in Urlaub und war erst mal ganz perplex, dass Tinka nach so langer Zeit gefunden worden war. Die Familie freute sich schon riesig auf ihre Rückkehr aus dem Urlaub. Bis dahin wurde Tinka weiter von der netten Familie im Schrebergarten versorgt, der übrigens keine 500 Meter von ihrem alten Zuhause entfernt war.

Am Tag der Rückkehr aus dem Urlaub brachten wir Tinka sofort zu ihrer überglücklichen Familie. Auch nach zwei Jahren schien Tinka ihr altes Zuhause wiederzuerkennen.

   

Sie erholt sich jetzt von den Strapazen, die das gefährliche Leben draußen mit sich bringt.

Da zeigt sich mal wieder, wie wichtig es ist, sein Tier chippen und registrieren zu lassen.

Und man sollte die Hoffnung, seine geliebte Katze wieder im Arm halten zu können, nicht so schnell aufgeben!

(von Brigitte Becker)

Auch das ist Tierschutz…

… denn wenn man helfen kann, hilft man doch gerne!

Update: 24.08.2017

Kater Feivels Hämatokrit ist von 15 auf 22 gestiegen! Er darf heute nach Hause! Wir freuen uns mit!


Am 21.08. lasen wir von einem Notruf: Kater Feivel brauchte in der Tierklinik Stommeln dringend eine Bluttransfusion. Gesucht wurden Wohnungskatzen zwischen zwei und zwölf Jahren, gesund und mit der Blutgruppe A.

Vor einer Weile haben wir ja insgesamt 18 BKH’s, Ragdolls und British Langhaar aus einer Hobbyzucht übernommen. Viele hiervon sind mittlerweile vermittelt, aber zwei der potentiellen Spender befinden sich auf einer Pflegestelle – nicht allzuweit von Stommeln entfernt.

Also wurden Kater Blue und Kätzin Rotfuss kurzerhand eingepackt und nach Stommeln gebracht.

Blue schied leider als Spender aus, weil er die seltene Blutgruppe B hat.

Aber Rotfuss hat Blutgruppe A und konnte damit helfen! Sie ist zwar kein Schwergewicht und konnte damit nicht allzuviel Blut spenden, aber zusammen mit der anderen Katze, die ebenfalls als Spenderin in die Tierklinik Stommeln gebracht wurde, kam genügend Blut zusammen, um Kater Feivel zu helfen!

Rotfuss musste über Nacht in die Klinik bleiben, hat aber alles gut überstanden. Sie bekommt natürlich gerade besonders viele Leckerlis und Streicheleinheiten.

  

Und das Schönste ist, dass Kater Feivel aufgewacht ist, sein Köpfchen zum Schmusen hebt und ein wenig frisst! In der Nacht sah es noch so aus, als sei der hübsche, cremefarbene Norweger nicht mehr zu retten.

Das freut uns natürlich sehr und wir hoffen, dass seine Besitzer, die sorgenvoll in der Klinik ausharrten, ihn bald nach Hause holen können.

Unsere hübsche Heldin Rotfuss sucht übrigens noch nach ihrem Zuhause.

Sie ist fünf Jahre alt, eine reine Wohnungskatze, negativ auf FIV/FelV getestet, ihr Blutbild, welches in der Nacht in der Klinik vorsichtshalber gemacht wurde, ist einwandfrei. Sie ist gechipt, kastriert und geimpft.

Rotfuss sucht eine Familie, die viel Zeit zum Schmusen und einen gesichereten Balkon hat. Andere Katzen mag sie nicht so gerne – oder sagen wir so: Rotfuss ist gerne die Chefin im Ring und die andere Katze müsste mit so einem Charakter klar kommen.

Wenn die neuen Dosenöffner aber viel Zeit mit unserer süßen Kampfschmuserin verbringen können, könnte sie auch alleine in ihr neues Zuhause ziehen.

Interesse an Rotfuss? Ruft doch an! 0227165640 oder 01516 /813 9294

Kleiner Grisu und der böse Katzenschnupfen

Update 08.08.

Heute stand der Kastrationstermin für unsere drei Schnupfis an. Natürlich hatten wir ein wenig Sorge, da sie einen chronischen Schnupfen zurückbehalten haben und deswegen das Narkoserisiko erhöht ist.

Plötzlich rief unsere Tierärztin an, nur kurz nachdem ich die drei hingebracht hatte.
Kessie hat Flüssigkeit im Bauchraum und ihr Darm und die Bauchfellwand sind verändert. Es ist wohl nicht nur ein bisschen Flüssigkeit sondern eine ganze Menge. Die Eierstöcke haben sie nicht mal gefunden, ohne den Schnitt noch ein Stück weiter zu öffnen.

Egal was es gewesen ist, ob FIP oder etwas anderes, Kessie hätte keine Chance gehabt. So eine Veränderung an den Organen bedeutet etwas sehr Böses.
Aus diesen Grund haben wir uns entschieden, Kessie nicht mehr aus der Narkose aufwachen zu lassen.

Wir trauern um die Kleine, denken daran zurück wie wir sie fanden. Wie sie angelaufen kam aus einem Heuballen und durch einen beherzten Griff gerettet wurde. Denken daran, was sie über sich ergehen lassen musste, das Bad um die fiesen Flöhe los zu werden, hunderte Male Augensalbe und Inhalieren. Sie hat alles so toll mitgemacht, ihr ging es inzwischen richtig gut. Wir sind froh, dass sie nicht draußen sterben musste, sondern noch ein paar Wochen im Warmen mit Kuscheleinheiten und genug Futter genießen konnte.

Grisu und Cedric sind jetzt entbommelt, es geht ihnen gut. Die Beiden ziehen in den nächsten Tagen auf eine andere Pflegestelle. Hier sind sie nur notdürftig im Badezimmer untergebracht. Dort haben sie dann eine ganze Wohnung zum Toben und Unfug machen.

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Update 18.06.

Grisu und Kessie geht es inzwischen besser, sie haben bereits beide über 150 Gramm zugenommen, und die beiden röcheln und niesen weniger als am Anfang.

Kessies Auge öffnet sich langsam, auch wenn etwas mehr Nickhaut als Auge zu sehen ist 😉
Auch Grisus Augen werden immer besser, sie sind abgeschwollen und so langsam öffnen sie sich auch ein ganz kleines Stück. Wir hoffen natürlich, dass wir sein Augenlicht retten können.

Die beiden sind kittentypisch sehr aufgeweckt, verspielt und genießen es auch, ausgiebig mit den Pflegeeltern zu kuscheln; der kleine Grisu sitzt dabei am liebsten auf der Schulter 😄

Am Dienstag haben beide wieder einen Tierarzttermin zur weiteren Behandlung.

Wir danken allen, die für Grisu und Kessie gespendet haben. Dank euch ist es möglich so armen kleinen Katzen zu helfen

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Update 12.06.

Manchmal muss man einfach Glück haben und beherzt zugreifen!
Helen ging heute nochmal an die Stelle, wo der arme kleine Grisu gefunden wurde.
Und hatte riesiges Glück!
Ein kleines Tigermädchen kam unter Heuballen hervor und lief Helen ein Stück entgegen. Helen nutzte ihre Chance, griff schnell zu und konnte die kleine Kessie so fangen!
Mensch, in solchen Momenten klopft einem das Herz bis zum Hals – wer braucht schon Bungeespringen, wenn man „mal eben“ ein Kitten mit der bloßen Hand fangen kann?

 

 

Direkt danach traf Monika M. ein, die sich bereit erklärt hatte, uns beim Suchen zu helfen.
Liebe Monika, vielen Dank, dass Du raus gekommen bist und dann nach weiteren Kleinen gesucht hast.
Helen hat ein schlechtes Gewissen, dass sie Dich hat alleine lassen müssen – aber Grisu hatte einen Tierarzt-Termin und sie wollte die Gelegenheit nutzen, Kessie noch mit in den Termin zu „schmuggeln“.

Natürlich werden wir die nächsten Tage dort weiter suchen… irgendwo sind vielleicht noch weitere Geschwister, und die Mama muss auch dringend kastriert werden.

Jetzt aber zu Klein-Grisu und Schwester Kessie.
Kessie hat ein schlimmes, eitriges Auge und schnupft natürlich gewaltig.
Grisus Augen sind so schlimm verklebt, dass die Tierärztin befürchtet, dass die Augenlider vielleicht zusammen gewachsen sind.
Wir müssen jetzt abwarten, wie die Medikamente und Inhalationen anschlagen, um zu sehen, wie schlimm die Augen geschädigt sind.
Verwurmt und verfloht sind die Kleinen, und Ohrenmilben machen ihnen auch noch das Leben schwer. Und sie sind noch zu leicht und zu krank, um sie effektiv dagegen zu behandeln.
Aber natürlich tut die Pflegestelle, alles was möglich ist, damit es ihnen schnell besser geht.

Wer uns gerne bei den Tierarztkosten für Grisu und Kessie unterstützen möchte – wir wären sehr dankbar!
Geht einfach über den Spendenbutton rechts unter dem Kölnbild oben auf unserer Seite oder spendet auf Betterplace für die Kleinen:
http://www.gut-fuer-koeln-und-bonn.de/projects/39039

Vielen herzlichen Dank auch an Alle, die bereits für die zwei Kleinen gespendet haben!
Es bedeutet uns viel, dass es dort draußen so viele liebe Menschen gibt, die uns die Möglichkeit geben, so armen Würmchen wie Kessie und Grisu zu helfen!

 

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Der kleine Grisu wurde von einem Gassigänger fast leblos an einer Straße in Oberembt gefunden.
Er nahm den kleinen Kerl mit nach Hause, gab ihm Milch und Wasser.
(Anmerkung: So gut wie Ihr es auch meint: bitte gebt Katzen niemals!! Kuhmilch! Katzen sind laktoseintolerant und bekommen Durchfall und Bauchweh davon!).
Der Finder suchte unsere Hilfe, und unsere liebe Helen raste direkt los, um den kleinen Grisu abzuholen.

Grisu ist jetzt in der Tierklinik Stommeln.
Genaueres wissen wir noch nicht.

Wie man sieht, geht es dem Kleinen sehr schlecht. Und – aus unseren Erfahrungen mit der Schnupfenbande – kann die Behandlung sehr teuer und langwierig werden.
Falls ihr für Grisu irgendwo ein paar Münzen zwischen Euren Couchkissen finden könntet, wäre das toll!

IBAN: DE28 3705 0198 1011 4026 15
BIC: COLSDE33XXX

per Paypal:



oder Betterplace:

Danke!

Wir vermuten, dass dort wo er gefunden wurde, noch mehr Kitten sind (Kitten kommen selten allein), die sicherlich genauso krank sind wie er und Hilfe brauchen.
Natürlich werden wir die Gegend absuchen, Futter und Fallen aufstellen.